Aus dem Aventurischen Boten Nr. 74
Attentat auf Arngrimm von Ehrenstein!
Rommilys. Wie aus Kreisen der KGIA verlautete, ist der selbsternannte Herzog von Tobrien, Arngrimm von Ehrenstein, am 7. Phex bei einem Mordanschlag auf seine Person nur durch unheilige Umstände mit dem Leben davongekommen.
Wie Agenten aus Mendena berichteten, habe sein Berater Guthbrand Nirwaller während einer Audienz mit den Speichelleckern des tobrischen Usurpators plötzlich die Arme gen Himmel geworfen, sich nach Osten gewandt und der Kraft Sumus anempfohlen und schließlich einen Wirbelsturm von solcher Macht in der Audienzhalle entfesselt, dass selbige über den Köpfen der schändlichen Verräter eingestürzt sei.
Dabei sind nach Schätzungen der KGIA mindestens ein Dutzend Parteigänger Arngrimms vom Leben zum Tode befördert worden, darunter auch Guthbrand Nirwaller, hinter dessen Alias sich niemand anderes verbarg als der verräterische Baron Gwendion von Nevelung, der offensichtlich - so die Aussagen von Agenten - ob all der dämonischen Schrecknisse wieder zu Verstand und den Göttern zurückgefunden habe.
Es heißt, dass auch Arngrimm von Ehrenstein dem Tode nahe gewesen sei, doch habe das unerwartete Auftauchen des Magiers Galotta verhindert, dass der tobrische Erz-Verräter endgültig sein Lebenslicht aushauchte.
Direkt im Anschluss an seine Rettung soll Arngrimm dem irrsinnigen Magier-'Kaiser' seine unverbrüchliche Treue geschworen und von Galotta als 'rechtmäßiger Herzog Tobriens' bestätigt worden sein. Schon am 10. Phex verlegte der 'Herzog' seine Residenz endgültig von Mendena nach Yol-Ghurmak, wie die Knechte des Sphärenschänders das einstige Ysilia nennen.